Problem in Partnerschaft + Beruf

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“Jenseits von richtig und falsch liegt ein Garten.
Da werde ich dir begegnen.â€
Rumi (1207 – 1273) 

Doris (28J) und Christian (34J) sind seit 3 Jahren verheiratet. Die Zeit der Schwärmerei ist vergangen. Ihre Diskussionen beginnen mit: “DU……!â€
und enthalten die Kombination: “wenn…dann!â€
Zu einer gemeinsamen Betrachtungsweise ihrer Probleme sind sie damit nicht gekommen. Ein jeder fühlt sich als Opfer der Beziehung, sein Gegenüber als Täter und so bleiben sie ungewollt in dem ihnen vertrauten Konflikt hängen und finden keine Alternativen. 

Frank (39J) kommt im Beruf mit seinen Kollegen nicht mehr zurecht. Auseinandersetzungen sind an der Tagesordnung, eine aggressive Spannung liegt in der Luft.
Er überlegt: standhalten oder flüchten? Weitere Alternativen scheinen ihm nicht möglich. Er hat sich an die Täter-Opferrolle gewöhnt.


„Der systemische Ansatz basiert auf der Situation im Jetzt und Hier. Das heißt auf der Art und Weise, in der die Menschen miteinander kommunizieren und im Kommunizieren dann in Schwierigkeiten kommen können. Wir versuchen also zu verstehen, wie das menschliche Bezugssystem funktioniert, in dem der sogenannte Patient mit drinnen steht und mitwirkt ... Unsere Frage ist: Wozu? Was ist die Funktion des sogenannten Symptoms? Das geht so weit für mich, dass, wenn ich zum Beispiel Ehe-Therapie betreibe, der Patient nicht mehr der Mann oder die Frau sondern die Beziehung zwischen diesen beiden Menschen ist. Das ist mein Patient. An der Beziehung will ich arbeiten.“
Paul Watzlawick (1921 – 2007)