Burnout Stress

Impressum

Hutmann web

Günther, 42 Jahre, Bankkaufmann
„Früher war ich in meinem Beruf nicht zu bremsen, habe jede Menge Überstunden gemacht, neue Ideen in die Firma eingebracht, an den Wochenenden Fortbildungen besucht. Jetzt ist mir alles zu viel geworden. Meine Kollegen nerven mich, die Kunden machen mich aggressiv. Es kostet mich Überwindung ins Büro zu fahren, ohne Alkohol würde ich es nicht ertragen. Es hilft mir meine Konzentration aufrecht zu halten, ohne meine Notizen wäre ich verloren..
Zu Hause hänge ich vor dem Fernseher ab, meinen regelmäßigen Sport habe ich aufgegeben, gehe kaum noch raus. Selbst meine Frau und Kinder Nerven mich. Ich will nur noch meine Ruhe.“
In der Systemischen Arbeit wurden die Ursachen der Selbstausbeutung erarbeitet. Die Visualisierung einer stressreduzierten Realität im Beruf trainiert.


Burnout
Burnout-Syndrom (engl. to burn out, ausbrennen) ist ein geistiger, emotioneller und körperlicher Erschöpfungzustand. Ausbrennen kann nur, wer brennen kann, sich also über seine Grenzen hin überfordert. Was mit Idealismus beginnt, endet in Frustration und psychosomatischen Erkrankungen wie Depressionen oder Aggressivität und häufig in der Flucht in der Sucht.

Stress
„Eine Bedingung, die eintritt, wenn die äussere Umgebung oder innere Krankheit übermäßige oder widersprüchliche Anforderungen an die Anpassungsfähigkeit eines Organismus stellt. Der Organismus hat nicht die benötigte Flexibilität, da er seine verfügbaren ungebundenen Alternativen aufgebraucht hat.“
G. Bateson

Stressmessung
Messung von Stresshormonen im Blut, Urin und Speichel. Eine einfache Methode zur Kontrolle der aktuellen Situation ist die Messung der Abstände zwischen den Herzschlägen, Herzvariabilität. Die Herzfrequenz wird gesteuert vom vegetativen Nervensystem, Sympathikus und Vagus, einer gibt Gas, der andere bremst. Die Kooperation zwischen den beiden lässt sich durch eine Pulsmessung kontrollieren.